Peter Plate

"Die Menschen sollten Toleranz leben. Wir werden von zu viel Gewalt beherrscht – gegen Kinder, Frauen, Andersdenkende, aber auch gegen Schwule und Lesben. Etwas dagegen zu tun und darauf hinzuweisen, ist ein wichtiges Thema. Es ist gut, dass MANEO unermüdlich darauf aufmerksam macht und somit Zeichen setzt. Eine wichtige Arbeit, die unterstützt werden muss."

Peter Plate, Rosenstolz



Peter Plate, Rosenstolz…

Peter Plate, Rosenstolz

Olaf Alp

"Anfang der 90er Jahre wurde ich im Tiergarten zusammen mit einem Freund gewalttätig angegriffen. Damals gab es noch kein Überfallprojekt und so gingen wir zur Polizei am Bahnhof Zoo und meldeten einen anti-schwulen Überfall. Der Wachhabende erklärte uns, dass er keinen anti-schwulen Zusammenhang sehen könne und wer nachts im Tiergarten Spazieren geht selbst Schuld sei. Somit kann ich sagen, gut dass die Arbeit von MANEO ein Bewusstsein bei den zuständigen Stellen geschaffen hat."

Olaf Alp, Gründer und Herausgeber von sergej Berlin


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Eckardt Barthel (MdB, a.D.)

"Mir ist das Schwule Überfalltelefon Berlin als erfolgreiches Projekt bekannt, das gewaltpräventiv tätig ist und sich daher auch immer um einen Dialog zwischen den in Berlin lebenden Kulturen bemüht. Denn Vorurteile, Ausgrenzung und Gewalt gegenüber schwulen Männern finden sich in allen Kulturen wieder. Umso bedeutsamer ist deshalb die Hilfe, die das SÜB allen Betroffenen bietet."

Eckardt Barthel (MdB, a.D.) kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag


Joachim Bartholomae

"Du Sau, ich mach dich fertig!" - solche Sätze wollen wir nur bei der SM-Session hören und nicht auf der Straße. Es ist wichtig zu zeigen, dass die Wirklichkeit von der "Schönen schwulen Welt" noch ein ganzes Stück entfernt liegt, deshalb sollten alle Opfer von schwulenfeindlicher Gewalt den MANEO-Fragebogen ausfüllen."

Joachim Bartholomae, Verleger, Männerschwarm Verlag, Hamburg


Prof. Dr. Martin Dannecker

"Dass ich diese Umfrage für wichtig und Eure Aktivitäten gegen schwule Gewalt für absolut notwendig halte, steht außer Frage. Während meiner Beratungstätigkeit hatte ich immer wieder mit jungen schwulen Männern zu tun, die nach gewalttätigen Angriffen schwer traumatisiert waren. Und ich ärgere mich bis heute darüber, dass die antischwule Gewalt weder in der allgemeinen noch in der schwulen Öffentlichkeit angemessen thematisiert wird."

Prof. Dr. Martin Dannecker, Institut für Sexualwissenschaften Frankfurt/M.


Oliver Flemming

"Ich finde ich Arbeit von MANEO unterstützenswert. Ich verurteile jede Art von Gewalt, egal aus welcher Richtung. Und ich finde es prima, dass sich Menschen bei MANEO der Gewalt durch Prävention und Aufklärung entgegen stellen und Opfern helfen.“

Oliver Flemming, American Football-Spieler, Berlin Thunder


Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer

"Im Rahmen der Langzeituntersuchung zu "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" in der Universität Bielefeld ist ein Element des Syndroms auch die Homosexuellen-Abwertung, -Diskriminierung und Gewalt. Es ist ein lange vernachlässigtes Thema, ebenso wie andere Opfergruppen von feindseligen Mentalitäten zu wenig Aufmerksamkeit erfahren. Daher sind solche Initiativen wie die MANEO-Umfrage zu begrüßen und regen hoffentlich zu einer breiteren öffentlichen Debatte an."

Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer, Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung Universität Bielefeld, im Dezember 2006


Dr. Sibyll Klotz (MdA)

"Was Euer Projekt in meinen Augen auszeichnet, ist die Kombination von individueller Hilfe und gesellschaftlichem Engagement. Beides gehört zusammen, weil Diskriminierung und Gewalt in einem gesellschaftlichen Umfeld stattfinden. Gesellschaft müssen wir heute international, zumindest europäisch denken. Genau dies tut Ihr, wenn Ihr über nationale Grenzen hinweg mit anderen zusammenarbeitet."

Dr. Sibyll Klotz (MdA), Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen


Michael Lang

"Es ist wichtig, dass wir in der heutigen Zeit eine Einrichtung wie das Schwule Überfalltelefon haben. Denn es ist leider Realität, dass noch immer Menschen aufgrund ihrer Sexualität, Hautfarbe oder Religion von anderen Menschen in diesem Land benachteiligt, beschimpft und auch angegriffen werden. Deshalb brauchen wir Opferhilfen, wie das Schwule Überfalltelefon, die Betroffenen gezielt helfen können!"

Michael Lang, General Manager, Berlin Thunder Footballteam (bis 2005)


Klaus Lederer

"Berlin ist eine weltoffene und tolerante Stadt, doch auch hier, in der Metropole, sind Vortuteile, Aggressionen und Gewalt spürbar. Schwule Männer sind auch in unserer Stadt damit konfrontiert. Das Coming-out gegenüber der Familie und den Freunden hat schwule Männer, trotz aller Offenheit, auch Ablehnung und Ausgrenzung spüren lassen. Wenn sie dann auch noch Aggressionen, ja, Übergriffen ausgesetzt sind, ist es an der Zeit den gesellschaftlichen Prozess der Achtung und Toleranz stärker zu fördern. Mit der MANEO-Toleranzkampagne wird ein weiterer Schritt zu einer Gesellschaft beschritten, die die sexuelle Identität achtet und Aggression und Gewalt gegen gleichgeschlechtliche Lebensweisen ächtet. Dies tut Not."

Klaus Lederer, Vorsitzender der Linkpartei/PDS Berlin


Detlef Mücke

"Schwul ist das häufigste Schimpfwort in Deutschlands Schulen – trotz der Erfolge der Lesben- und Schwulenbewegung in den letzten 30 Jahren. Dies zeigt, dass Aufklärung in den Schulen unzulänglich ist und die Community noch viele Aufgaben vor sich hat, um zu erreichen, dass Lesben und Schwule ihren selbstverständlichen Platz in dieser Gesellschaft einnehmen werden. Die Auswirkungen einer unzureichenden Antidiskriminierungspolitik sind bei Maneo sichtbar. Täglich und bedauerlicherweise in brutaler Deutlichkeit. Leider ist die herausragende Arbeit von MANEO in unserer Zeit notwendig. Maneo und die GEW eint das gemeinsame Ziel, gewaltpräventiv zu wirken. Solange andere starke gesellschaftliche Kräfte, wie z.B. die Katholische Kirche und orthodoxe Vertreter der Weltreligionen lesbisch-schwule Lebensweisen verteufeln, wird es Gewalt gegen Lesben und Schwule geben – und Maneo."

Detlef Mücke, Arbeitskreis Lesben und Schwule in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Träger des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland für seine Verdienste für die Gleichberechtigung und Achtung Homosexueller in Schule und Gesellschaft.


Desiree Nick

"Ich bin nicht schwul und ich werd auch nicht verprügelt, aber trotzdem setze ich mich für MANEO ein, weil ich als alleinerziehende, fleißig arbeitende, minimal alimentierte Mutter weiß wie angeschissen man ist, wenn in einer Minderheit sich niemand um einen kümmert. Letztlich machen sich aber all diese Defizite an der gleichen Wurzel fest: der Würde des geborenen , menschlichen Lebens! Primitive Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder individuellen Neigung, sprich Individualität, halte ich für die eigentliche Abnormität!"

Desiree Nick, Schauspielerin


Prof. Dr. Claudius Ohder

"Von dem Anlegen von Strichlisten hin zu der Durchführung einer soliden empirischen Befragung ist es ein langer mühsamer Weg. Ich gratuliere MANEO zu diesem Erfolg und hoffe auf eine breite Beteiligung. Genaue Kenntnisse über einen Kriminalitätsbereich zu gewinnen, der in offiziellen Statistiken nicht auftaucht oder - wenn doch - in seinem schwulenfeindlichen Hintergrund unsichtbar bleibt, ist eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung von Hilfen für die Opfer dieser Straftaten. Solche Erkenntnisse können aber auch dazu beitragen, dass schwulenfeindliche Viktimisierung zu einem öffentlichen Thema wird und den belastenden „Beigeschmack“ individuellen Schicksals verliert."

Prof. Dr. Claudius Ohder, Kriminologe, FH für Verwaltung und Rechtspflege Berlin.


Mechthild Rawert (MdB)

"Empirische Untersuchungen belegen, dass bundesweit jeder dritte bis vierte Schwule mindestens einmal in seinem Leben Opfer anti-schwuler Gewalt wurde. Umso wichtiger ist die Arbeit von MANEO. Das schwule Überfalltelefon hilft nicht nur bei der Unterstützung betroffener Schwuler, sondern treibt auch vorbildlich die Sensibilisierung für das Thema in Politik und Gesellschaft voran. Ich begrüße ausdrücklich, dass im jüngst verabschiedeten Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) „sexuelle Identität“ als strafbares Diskriminierungsmerkmal gilt. Damit wurde die Debatte zur Anti-Diskriminierung homosexueller Menschen zum Erfolg geführt. Dass MANEO diese Diskussion seit nunmehr 15 Jahren tatkräftig am Laufen gehalten hat, dafür danke ich dem Projekt aufrichtig."

Mechthild Rawert (MdB), SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg


Elisabeth Schroeder (MdEP)

"Maneo betreibt in Berlin mit großem Erfolg politische Aufklärungsarbeit. Mit seinem Überfalltelefon ist der Verein eine wichtige Anlaufstelle für Opfer von Diskriminierung und Homophobie. Diesen Erfolg trägt Maneo durch seine Netzwerkarbeit in die europäischen Partnerstädte und stärkt dort kleinere Organisationen, damit diese genauso schlagkräftig werden."

Elisabeth Schroeder (MdEP) Grüne/EFA Fraktion im Europäischen Parlament


Georg Uecker

Das Schwule Überfalltelefon Berlin ist als Opferhilfe weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannt und hilfsbereit gewesen. Wer einmal Opfer antischwuler Gewalt war weiß diese Arbeit hoch zu schätzen.

Georg Uecker, Schauspieler


Oktay Urkal

„Ich finde die Arbeit von MANEO wichtig. Ich finde es super, dass MANEO mit seiner Präsenz in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam macht.“

Oktay Urkal, Europaboxmeister


Brigitte Zypries

"Das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet seit dem 18. August 2006 eine zivilrechtliche Diskriminierung wegen der sexuellen Identität. Homosexuelle Lebensentwürfe werden jetzt auch im Privatrecht geschützt. Dem umfassenden Schutz aller Menschen vor Diskriminierungen sind wir mit dem AGG ein großes Stück näher gekommen. Doch Homosexuelle erleiden im Alltag nicht nur Diskriminierungen wegen ihrer sexuellen Orientierung. Oftmals kommt es auch zu Gewalt - insbesondere gegen schwule und bisexuelle Jugendliche und Männer. Die MANEO-Online-Umfrage will Licht in dieses Dunkelfeld bringen. Deshalb unterstütze ich die Online-Umfrage unter www.maneo-toleranzkampagne.de."

Brigitte Zypries, Bundesjustizministerin, Berlin


Klaus Wowereit

Seit vielen Jahren verfolge ich mit Respekt und Symphatie den professionellen Einsatz von MANEO zugunsten von Opfern von Gewalttaten sowie die gezielte Aufklärungsarbeit im Rahmen des Projektes.

Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin











Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin…

Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin

DKLB Maneo